
Bonn wählt Demokratie
Mit dem Modellprojekt „Bonn wählt Demokratie“ setzt die Stadt Bonn ein eindrucksvolles Signal
für die Förderung demokratischer Teilhabe auf lokaler Ebene.
Im Fokus steht dabei die Stärkung demokratischer Werte in den einzelnen Stadtteilen und Quartieren.
Das Projekt wird durch den Förderverein der Sparkasse KölnBonn e.V. unterstützt,
der mit einer gezielten Förderung die Entwicklung von niedrigschwelligen, kreativen
und generationsübergreifenden Angeboten ermöglicht, die das demokratische Miteinander nachhaltig stärken sollen.
Wo Menschen sich begegnen, ins Gespräch kommen und gemeinsam etwas gestalten, entsteht Vertrauen.
Dafür veranstalten wir Panels, Diskussionsrunden, Themenabende und weitere Gesprächsformate,
die Austausch, Inspiration und Diskussion ermöglichen.

Im Rahmen des Projekts „Bonn wählt Demokratie“ wird es zahlreiche Veranstaltungen bestehend aus Workshops, Gesprächsformaten, Ausstellungen und Festen zu den Themenbereichen Demokratie, Politik, Diskussion, Austausch und Miteinander geben.
Schaut einfach mal bei Veranstaltungen vorbei und kommt dazu! Und falls ihr andere oder noch mehr Ideen habt, dann meldet euch gerne, so dass wir gemeinsam weiter gestalten können. Ihr habt die Chance, mit euren Ideen für Veranstaltungen und Aktivitäten einen Beitrag für ein besseres Zusammenleben in den Veedeln zu sorgen.
Aus der Presse:
Mit dem Projekt „Brückenbau: Deutsch-Arabisches Konflikttraining“ haben wir vom Quartiersmanagement gemeinsam mit Manaasil Lernwelten aus Mehlem ein Zeichen für Verständigung und Zusammenhalt gesetzt. In fünf intensiven Workshops kam eine Gruppe von 16 deutsch- und arabischsprachigen Frauen und Männern aus dem Stadtteil zusammen, um gemeinsam Methoden der konstruktiven Kommunikation zu lernen und darauf aufbauend über Themen zu sprechen, die im Alltag als Irritationen oder Vorurteile zwischen Kulturen stehen.
Unter der Leitung von Saloua Oudda (arabischsprachig) und Maike Rolf (deutschsprachig), unterstützt durch die Dolmetscherin Lubna Masri, entstand ein Raum des gegenseitigen Lernens. Besonders die Zweisprachigkeit und viele praktische Übungen machten das Training lebendig und sorgten dafür, dass Alle auf Augenhöhe miteinander sprechen konnten. Denn in der eigenen Muttersprache kann man sich meist differenzierter ausdrücken oder fühlt sich einfach wohler, gerade beim Thema Gefühle und Bedürfnisse.
Dieses Seminar wurde vom WDR begleitet und der Beitrag kann hier angeschaut werden, ab Minute 6:38: https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/bonn/deutsch-arabisches-konflikttraining-mehlem-100.html

Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem
Viele nette Menschen, tolle Stimmung, interessante Gespräche, fantastisches Wetter, gutes Essen, wunderbare Live-Musik – das sind gemeinhin die „Zutaten“ für ein gelungenes Straßenfest. Und genau die gab es vergangenen Samstag beim ersten „Bunten Dinner“ in der Lannesdorfer Straße. Die Lannesdorferinnen und Lannesdorfer sowie alle anderen, die mitfeierten, erlebten in der Zeit von 16 bis 22 Uhr ein tolles Fest, bei dem für jede und jeden etwas dabei gewesen ist. Den Auftakt machte die Compagnia Nasenspiel, eine Truppe von Clowninnen und Clowns, die plötzlich mit viel Getöse in die Straße einbog und nicht nur die Kleinen zum Lachen brachte. Danach ging es, was die musikalische Darbietung angeht, Schlag auf Schlag. Die verschiedenen Musikerinnen und Musiker sorgten nicht nur für gute Laune, sondern motivierten die zahlreichen Straßenfest-Besucherinnen und Besucher zum Mitsingen, Schunkeln und Tanzen. Ganz zum Schluss sogar bei Vollmond, denn der schien irgendwann genau in den Straßenabschnitt und sorgte für eine ganz besondere Atmosphäre.



Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem
Mit dem Projekt „Brückenbau: Deutsch-Arabisches Konflikttraining“ haben wir vom Quartiersmanagement gemeinsam mit Manaasil Lernwelten aus Mehlem ein Zeichen für Verständigung und Zusammenhalt gesetzt. In fünf intensiven Workshops kam eine Gruppe von 16 deutsch- und arabischsprachigen Frauen und Männern aus dem Stadtteil zusammen, um gemeinsam Methoden der konstruktiven Kommunikation zu lernen und darauf aufbauend über Themen zu sprechen, die im Alltag als Irritationen oder Vorurteile zwischen Kulturen stehen. Unter der Leitung von Saloua Oudda (arabischsprachig) und Maike Rolf (deutschsprachig), unterstützt durch die Dolmetscherin Lubna Masri, entstand ein Raum des gegenseitigen Lernens. Besonders die Zweisprachigkeit und viele praktische Übungen machten das Training lebendig und sorgten dafür, dass Alle auf Augenhöhe miteinander sprechen konnten. Denn in der eigenen Muttersprache kann man sich meist differenzierter ausdrücken oder fühlt sich einfach wohler, gerade beim Thema Gefühle und Bedürfnisse. Eine Teilnehmerin beschreibt das gemeinsame Abendessen am letzten Veranstaltungstag als „besonderen Moment“, weil dort echte Begegnung zwischen Kulturen stattfand – jenseits von Theorie. Ein anderer erinnert sich an die respektvolle Diskussion über Geschlechtertrennung: „Das hat uns gezeigt, wie unterschiedlich kulturelle Werte erlebt werden – und wie wichtig gegenseitiger Respekt ist.“ Viele berichten, sie könnten nun sich selbst und andere in Konflikten besser einschätzen und neue Techniken anwenden, um Missverständnisse schneller aufzuklären. Das Projekt zeigt: Kommunikation und Verständnis sind die wirksamsten Mittel gegen Vorurteile. Aus Begegnung entsteht Vertrauen – und aus Vertrauen Gemeinschaft. Das „Brückenbau“-Projekt hat damit im Veedel nicht nur neue Wege der Konfliktlösung eröffnet, sondern auch neue Verbindungen geknüpft und Hoffnung auf mehr Miteinander geweckt.
Auch der WDR fand unser Projekt interessant und hat einen Beitrag für die Lokalzeit gedreht. Hier könnt ihr ihn nachschauen: https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/bonn/deutsch-arabisches-konflikttraining-mehlem-100.html

